Stadtverwaltung Burladingen

Rathaus
Hauptstraße 49
72393 Burladingen
Tel.: 07475 892-0
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sicherer Kontakt

Rathaus Burladingen
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Rathaus "Alte Schule"
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Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag
08:00 - 11:30 Uhr

Donnerstag

14:00 - 18:00 Uhr

Freitag

08:00 - 12:00 Uhr

und nach Vereinbarung


Öffnungszeiten Bürgerbüro:
 
Montag - Freitag
07:30 - 12:00 Uhr

Dienstag
zusätzlich
13:00 - 17:00 Uhr

Donnerstag zusätzlich

13:00 - 19:00 Uhr
 
Samstags
09:00 - 11:30 Uhr
nur in geraden
Kalenderwochen

Verfahrensbeschreibungen

Adoption - Akteneinsicht beantragen

Als adoptierte Person können Sie Einsicht in Ihre Vermittlungsakte nehmen, um Auskunft über Ihre Herkunft und Lebensgeschichte zu erhalten. Dies gilt nur, wenn nicht Interessen anderer Betroffener, vor allem der leiblichen Eltern, entgegenstehen und überwiegen.

Sie werden von einer Person der Adoptionsvermittlungsstelle unterstützt. 

Auch Ihre Akten beim Standesamt können Sie einsehen.

Seit dem 1. Januar 2002 muss die Adoptionsvermittlungsstelle  Aufzeichnungen und Unterlagen über jede Vermittlung vom Geburtsdatum bis zum 61. Geburtstag aufbewahren.

Hinweis: Bei internationalen Adoptionen gilt eine Aufbewahrungsfrist von 50 Jahren ab Adoption. 

Zuständige Stelle

  • die Adoptionsvermittlungsstelle
  • das Standesamt

Voraussetzungen

Wenn Sie die Vermittlungsakten einsehen möchten: 

Sie sind 

  • adoptiert worden und mindestens 16 Jahre alt oder
  • Adoptiveltern und Ihr Adoptivkind, dessen Akten Sie einsehen möchten, noch nicht 16 Jahre alt.

Wenn Sie die Daten beim Standesamt einsehen möchten:

Einsicht in das Personenstandsregister beim Standesamt können nehmen:

  • die Adoptiveltern,
  • deren Eltern,
  • der gesetzlicher Vertreter des Kindes und
  • das mindestens 16 Jahre alte Kind selbst.

Diese Beschränkung entfällt mit dem Tod des Kindes.

Nach dem Tod des Kindes können in das Personenstandsregister Einsicht nehmen:

  • Personen, auf die sich der Registereintrag bezieht und
  • deren Ehegatten, Lebenspartner und Lebenspartnerinnen, Vorfahren und Abkömmlinge.

Andere Personen haben ein Recht auf Einsicht, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen. Beim Geburtenregister oder Sterberegister reicht die Glaubhaftmachung eines berechtigten Interesses aus, wenn der Antrag von einem Geschwister des Kindes oder Verstorbenen gestellt wird. Antragsberechtigt sind mindestens 16 Jahre alte Personen.

Verfahrensablauf

Wenn Sie Informationen über Ihre Herkunft erhalten möchten, müssen Sie sich an die Adoptionsvermittlungsstelle wenden, die Sie vermittelt hat. Die Fachkräfte lässt Sie die Akten einsehen und informiert über Ihre Herkunft sowie allgemeine Lebensumstände wie z.B. die Freigabegründe der leiblichen Eltern. In der Regel enthält die Akte auch Berichte über Ihre Entwicklung, die die Adoptionsvermittlungsstelle im Rahmen der Nachbetreuung angefertigt hat.

Hinweis: Das Akteneinsichtsrecht wird eingeschränkt, soweit überwiegende persönliche Belange der beteiligten Personen entgegenstehen. Dann werden in der Regel die sensiblen Bereiche abgedeckt.

Falls Sie es wünschen, versuchen die Fachkräfte, den Kontakt zu Ihren leiblichen Eltern herzustellen. Wenn Ihre Herkunftsfamilie auch Verbindung mit Ihnen aufnehmen möchte, vermitteln sie dies in der Regel.

Die Adoptionsvermittlungsstelle bemüht sich, auch für die leiblichen Eltern und Geschwister aus der Herkunftsfamilie eine angemessene individuelle Lösung zu finden. Ein Recht auf Akteneinsicht besteht nicht.

Zur Einsicht in das Personenstandsregister empfiehlt es sich, einen Termin für Ihr persönliches Erscheinen beim Standesamt zu vereinbaren. Die Auskunft können Sie auch schriftlich, per Fax oder – soweit die betreffende Gemeinde das anbietet – online beantragen.

Erforderliche Unterlagen

keine

Kosten/Leistung

  • Auskunft der Adoptionsvermittlungsstelle: kostenlos
  • Auskunft oder Einsicht in ein Personenstandsregister: EUR 10,00
  • Auskunft oder Einsicht in die Sammelakte des Standesamtes: EUR 20,00

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 17.01.2017 freigegeben.

 
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