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Finanzen und Gewerbe

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Einblick in die finanzielle Lage der Sadt Burladingen.

Amtsblatt-Artikel vom 01.02.2018 zum Haushalt 2018 (991,8 KB)

Haushaltsvolumen:
Haushaltsjahr 2018
Verwaltungshaushalt
32.361.800 €
Vermögenshaushalt
6.226.700 €
Gesamthaushalt
38.588.500 €

Verwaltungshaushalt
Im Verwaltungshaushalt sind alle Einnahmen und Ausgaben darzustellen, die das Anlagevermögen, die Rücklagen und die Schulden der Stadt nicht unmittelbar verändern und damit nicht vermögenswirksam sind.
Die Einnahmen/Ausgaben belaufen sich in 2018 auf insgesamt 32.361.800 €. Im Gesamtbetrag sind auch die allgemeinen Zuführungsmittel im Betrag von 2.430.540 € an den Vermögenshaushalt enthalten.
Die wichtigsten Einnahme- und Ausgabegliederungen werden untenstehend erläutert.
Die einzelnen Einnahme- und Ausgabearten stellen sich wie folgt dar:

Ein- und Ausgabegliederung im Verwaltungshaushalt.

Gewerbesteuer

Der städtische Hebesatz, welcher seit 01.01.2006 bei 340 %-Punkte liegt (vorher 330 v.H.), befindet sich auch unter dem Landesdurchschnitt von 368 Prozentpunkten.
Die Gewerbesteuer weist für 2017 einen atypischen Anstieg aus. Dies lässt sich auch aus der untenstehenden Tabelle ablesen. Grund hierfür waren einige finanzintensive Nachzahlungen. Dieser Effekt wird sich in 2018 nicht wiederholen. Eine moderate Erhöhung scheint jedoch im jetzigen Zeitpunkt gerechtfertigt. Die vorliegenden Vorauszahlungsbescheide untermauern diese Annahme. Beeindruckend ist auch die seit nunmehr neun Jahren anhaltende positive Wirtschaftsentwicklung.

Jahr
Ansatz/€
Ergebnis/€
Abweichung/€
2014
2.800.000
3.325.544
+525.544,00
2015
2.800.000
2.974.000
+174.000,00
2016
2.900.000
3.126.211
+226.211,00
2017
2.900.000
vorl. 4.178.881
+1.278.881,00
2018
3.200.000
 
 

Hundesteuer

Entsprechend des Gemeinderatsbeschlusses vom 24.09.2015 wurden die seit 01.01.2012 geltenden Steuersätze zum 01.01.2016 erhöht, s. Tabelle unten.

Steuergegenstand
Seit 01.01.2012
Ab 01.01.2016
Ersthund
  82,00 €
96,00 €
Kampfhund
410,00 €
480,00 €
Zweithund und jeder weitere
164,00 €
192,00 €
Zweiter Kampfhund und jeder weitere
820,00 €
960,00 €
Zwingersteuer
246,00 €
288,00 €

Die Hundesteuer und die Hundehaltung nehmen kontinuierlich zu.
Das Hundesteueraufkommen hat in den letzten Jahren folgende Entwicklung genommen:

Jahr
Ansatz/€
Soll-Aufkommen/€
Anzahl Hunde
2014
60.000
65.093
731
2015
62.000
67.040
784
2016
76.000
82.606
790
2017
80.000
84.744
840
2018
85.000
 
 

Grundsteuer

Der Hebesatz der Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Grundstücke) liegt seit 01.01.1995 unverändert bei 330 %-Punkte. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg (2017) liegt bei 358 %-Punkten.
Der Hebesatz der Grundsteuer B, welcher bei bebauten Grundstücke und Bauplätzen anzusetzen ist, liegt seit 01.01.2005 bei 335 %-Punkte. Der Landesdurchschnitt für die Grundsteuer B liegt hier bei 395 Prozentpunkten. (Quelle: BWGZ. 2017 S.676). Zehn Prozentpunkte mehr bei der Grundsteuer B entsprechen rund 43.000 €.
Festzustellen ist eine stetige Zunahme der Differenz zwischen dem städtischen Hebesatz und den Durchschnittshebesätzen in Baden-Württemberg. Die Hebesatzentwicklung, und das trifft auch für die Entwicklung in Burladingen zu, liegt deutlich unter dem Anstieg der Verbraucherpreise.
Die Grundsteuer A (62.000 €) und B (1.457.000 €), insgesamt somit 1.519.000 €, partizipieren am Einnahmevolumen des Verwaltungshaushalts mit 4,69 % (Vorjahr 5,02 %).
Die Einnahmeanstiege sind insbesondere auf Neubewertungen (Umwandlung Ackerland zu bebauten Grundstücken) zurück zu führen.

Vergnügungssteuer

Die letzte Änderung bei der Vergnügungssteuersatzung wurde auf 01.01.2012 vorgenommen. Die doch ganz ordentliche Besteuerung stellt keinen Hemmschuh dar. Bei einer nahezu unveränderten Gerätezahl steigen auch hier die Einnahmen kontinuierlich an.

Jahr
Ansatz/€
Vollzug/€
2014
110.000
120.799
2015
112.000
139.136
2016
142.000
167.300
2017
160.000
ca. 187.000
2018
171.000
 

Entwicklung der Schulden

Sinkende Tilgungen sind im städtischen Haushalt auch Ausdruck eines stetig sinkenden Schuldenstands. Soweit in den vergangenen Jahren überhaupt Kreditmittel erforderlich waren, lagen sie zumindest unter den Tilgungsleistungen, so dass keine Nettoneuverschuldung entstand. Da auch im Haushaltsjahr 2018 keine neuen Darlehen aufgenommen werden, wird der Schuldenstand zum Endes des Jahres um die Tilgungsleistung von 406.000 € reduziert.
Damit rechnet die Stadtverwaltung mit einem Schuldenstand zum Ende des Jahres 2018 von 4,3 Millionen Euro.

Diagramm Entwicklung der Schulden
 
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