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Finanzen

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Einblick in die finanzielle Lage der Sadt Burladingen.

Amtsblatt-Artikel vom 31.01.2019 zum Haushalt 2019 ((255,3 KB))

Haushaltsvolumen:
Haushaltsjahr 2019
Verwaltungshaushalt
33.929.630 €
Vermögenshaushalt
9.027.900 €
Gesamthaushalt
42.957.530 €

Verwaltungshaushalt
Im Verwaltungshaushalt sind alle Einnahmen und Ausgaben darzustellen, die das Anlagevermögen, die Rücklagen und die Schulden der Stadt nicht unmittelbar verändern und damit nicht vermögenswirksam sind.
Die Einnahmen/Ausgaben belaufen sich in 2019 auf insgesamt 42.957.530 €. Im Gesamtbetrag sind auch die allgemeinen Zuführungsmittel in Höhe von 2.026.130 € an den Vermögenshaushalt enthalten.
Die wichtigsten Einnahme- und Ausgabegliederungen werden untenstehend erläutert.
Die einzelnen Einnahme- und Ausgabearten stellen sich wie folgt dar:

Ein- und Ausgabegliederung im Verwaltungshaushalt.

Gewerbesteuer

Seit 01.01.2006 liegt der Hebesatz für die Gewerbesteuer bei 340 %-Punkten. Er liegt nach wie vor deutlich unter dem Landesschnitt mit 368 (Stand 2017 368 BWGZ 2018 S. 569). Wird die Gewerbesteuer als Indikator der Wirtschaftsentwicklung herangezogen, so ist für Baden-Württemberg festzustellen, dass der unser Bundesland betreffende Zuwachs, wie auch bereits im Vorjahr, unter dem bundesdurchschnittlichen Zuwachs in den Flächenländern liegt.
Bei der Stadt Burladingen indes zeichnet sich eine wiederum sehr positive Gewerbesteuerentwicklung ab. Im Haushaltsplan 2018 wurde unter Berücksichtigung der Vorauszahlungen der Ansatz eingestellt. Soweit keine besonderen Ereignisse eintreten, werden sich die Einnahmen aus der Gewerbesteuer bei 4,5 Mio. € einpendeln.
Auf dieser Basis und bei Betrachtung der Vorauszahlungen 2019 erscheint eine deutliche Anhebung des Ansatzes im kommenden Haushaltsjahr gerechtfertigt. Die Einnahmen werden mit 4,1 Mio. € veranschlagt.

Jahr
Ansatz/€
Ergebnis/€
Abweichung/€
2014
2.800.000
3.325.544
+525.544,00
2015
2.800.000
2.974.000
+174.000,00
2016
2.900.000
3.126.211
+226.211,00
2017
2.900.000
4.123.955
+1.223.955,00
2018
3.200.000
Vorl. 4.537.000
+1.337.000,00
2019
4.100.000
 
 

Hundesteuer

Entsprechend des Gemeinderatsbeschlusses vom 24.09.2015 wurden die seit 01.01.2012 geltenden Steuersätze zum 01.01.2016 erhöht, s. Tabelle unten.

Steuergegenstand
Seit 01.01.2012
Ab 01.01.2016
Ersthund
  82,00 €
96,00 €
Kampfhund
410,00 €
480,00 €
Zweithund und jeder weitere
164,00 €
192,00 €
Zweiter Kampfhund und jeder weitere
820,00 €
960,00 €
Zwingersteuer
246,00 €
288,00 €

Die Hundesteuer und die Hundehaltung nehmen kontinuierlich zu.
Das Hundesteueraufkommen hat in den letzten Jahren folgende Entwicklung genommen:

Jahr
Ansatz/€
Soll-Aufkommen/€
Anzahl Hunde
2014
60.000
65.093
731
2015
62.000
67.040
784
2016
76.000
82.606
790
2017
80.000
84.744
840
2018
85.000
78.429
850
2019
84.000
 
 

Grundsteuer

Der Hebesatz der Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Grundstücke) liegt seit 01.01.1995 unverändert bei 330 %-Punkte. Der Durchschnitt in Baden-Württemberg (2018) liegt bei 362 %-Punkten.
Der Hebesatz der Grundsteuer B, welcher bei bebauten Grundstücke und Bauplätzen anzusetzen ist, liegt seit 01.01.2005 bei 335 %-Punkte. Der Landesdurchschnitt für die Grundsteuer B liegt hier bei 395 Prozentpunkten. (Quelle: BWGZ. 2018 S.573). Zehn Prozentpunkte mehr bei der Grundsteuer B entsprechen rund 43.000 €.
Die Durchschnittssätze in Baden-Württemberg haben sich auch in 2018 erhöht. Die Differenz zwischen den städtischen und den Durchschnittshebesätzen in Baden-Württemberg nimmt somit weiter zu.
Die Grundsteuer A (63.000 €) und B (1.459.000 €), insgesamt somit 1.522.000 €, partizipieren am Einnahmevolumen des Verwaltungshaushalts mit 4,48 % (Vorjahr: 4,69 %).
An dieser Stelle darf auch auf die Problematik in der Grundsteuer hingewiesen werden. Eine Reform der Grundsteuer ist bereits seit Jahrzehnten im Gespräch. Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 10.04.2018 die Schaffung verfassungsgemäßer Zustände bis 31.12.2024 eingefordert. Noch herrscht keine Einigkeit darüber, welches Bewertungsmodell zum Zuge kommen soll. Hier sind die Politik, respektive der Gesetzgeber gefordert. Unklar ist auch noch, welcher Aufwand (personell und finanziell) auf die Kommunen bei der Erhebung der Grunddaten zukommt. Spätestens ab 2020 muss mit diesen Arbeiten jedoch begonnen werden um die vom Gericht vorgegebene Frist einzuhalten.

Vergnügungssteuer

Die letzte Änderung bei der Vergnügungssteuersatzung wurde auf 01.01.2012 vorgenommen. Die doch ganz ordentliche Besteuerung stellt keinen Hemmschuh dar. Bei einer nahezu unveränderten Gerätezahl steigen auch hier die Einnahmen kontinuierlich an.

Jahr
Ansatz/€
Vollzug/€
2014
110.000
120.799
2015
112.000
139.136
2016
142.000
167.300
2017
160.000
ca. 187.000
2018
171.000
Vorl. 191.000
2019
190.000
 

Entwicklung der Schulden

Die Vielzahl der Maßnahmen und der damit verbundene finanzielle Aufwand erfordern im Planwerk die Aufnahme von Kreditmitteln. Soweit in den vergangenen Jahren überhaupt Kreditmittel erforderlich waren, lagen sie zumindest unter den Tilgungsleistungen, so dass keine Nettoneuverschuldung entstand. Auch im Haushaltsjahr 2019 ist keine Nettoneuverschuldung eingeplant.
Damit rechnet die Stadtverwaltung mit einem Schuldenstand zum Ende des Jahres 2019 von rund 4,3 Millionen Euro.

Diagramm Entwicklung der Schulden
 
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