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Gründung des Zweckverbands „Hochwasserschutz Lauchert“

Vergangene Woche hat der Gemeinderat dem Entwurf der Verbandssatzung für den Zweckverband „Hochwasserschutz Lauchert“ zugestimmt. Nach dem schadensreichen Hochwasser der Lauchert im Jahr 2013 hat sich im Jahr 2014 unter Federführung der Stadt Veringenstadt zunächst eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Ereignisse analysieren und Vorsorgemaßnahmen entwickeln sollte. Ziel war und ist dabei eine ganzheitliche Betrachtung des Einzugsgebiets der Lauchert. Aus der Arbeitsgruppe entwickelte sich eine formlose Planungsgemeinschaft.

Mitglieder sind neben Vertretern des Regierungspräsidiums Tübingen, der Landratsämter Sigmaringen, Zollernalbkreis und Reutlingen, folgende Städte und Gemeinden mit den jeweils vom Hochwasser betroffenen Ortsteilen: Bingen, Gammertingen, Hettingen, Neufra, Sigmaringen, Veringenstadt, Sonnenbühl und Trochtelfingen sowie Burladingen.

Im Rahmen dieser Planungsgemeinschaft wurden von Experten mehrere Arbeiten und Untersuchungen durchgeführt.
1. Bei der Flussgebietsuntersuchung wurde das gesamte Einzugsgebiet der Lauchert von rund 456 km² bei einer Untersuchungslänge von 90 km betrachtet.
Die hochwassergefährdenden Bereiche wurden ermittelt und ein Gesamtkonzept für den Schutz vor Hochwasserereignissen aufgestellt.
2. Die Studien Karst-Grundwasser und Hydrologie Stufe 1 und Stufe 2 gaben Hinweise, ob und inwieweit diese für die Hochwasserentstehung verantwortlich sind.
3. Die Machbarkeitsstudien zeigten, dass ein Hochwasservorwarnsystem im Einzugsgebiet der Lauchert durchführbar ist.

Ziel des Vorwarnsystems ist es, sowohl alle Akteure, als auch die Bevölkerung frühzeitig über eine nahende Hochwassergefahr zu informieren. Mit der Hochwasservorwarnung wird die Grundlage für die Aktivierung von Alarm- und Einsatzplänen geschaffen.
Die Hochwasservorwarnung wird durch eine Art Ampel mit hinterlegten Schwellen, im Sinne einer Lagebeurteilung dargestellt. Dadurch ergibt sich eine Vorwarnzeit von einem Tag. Das datenbetriebene System ist einzigartig in Deutschland und wurde in das Vorwarnsystem FLIWAS 3 (Flut- und Informationswarnsystem) implementiert.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen zum Hochwasserschutz in den betroffenen Städte/Gemeinden belaufen sich voraussichtlich auf nahezu 4,5 Mio. Euro. Das Land Baden-Württemberg bezuschusst die Maßnahmen mit rechnerisch rund 2,7 Mio. Euro. Diese hohe Zuwendung war nur möglich, da die betroffenen Städte/Gemeinden sich zum Zweckverband „Hochwasserschutz Lauchert“ zusammengeschlossen hatten.

 
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