Kommunale Wärmeplanung in der Stadt Burladingen
Die Stadt Burladingen gestaltet ihre Zukunft nachhaltig: Gemeinsam mit dem Planungsbüro GP JOULE CONSULT schaffen wir mit der Kommunalen Wärmeplanung die Grundlage für eine klimafreundliche, sichere und bezahlbare Wärmeversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger. Diese Planung zeigt Wege und Möglichkeiten auf, um das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung in Baden-Württemberg bis 2040 zu erreichen. Ziel ist es – unter Berücksichtigung der spezifischen örtlichen Gegebenheiten – die Potenziale der Gemeinde für den Einsatz Erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung zu identifizieren und zu berechnen. Dabei soll die Planung
• ökonomisch,
• effizient und
• sozialverträglich umgesetzt werden.
Die Kommunale Wärmeplanung umfasst mehrere Prozessschritte und dauert in der Stadt Burladingen bis Ende September 2026. Diese Schritte bestehen aus einer Bestandsanalyse, der Prognose zukünftiger Wärmebedarfe, einer Potenzialanalyse, der Aufstellung eines Zielszenarios sowie eines Maßnahmenprogramms. Im Rahmen dieses Prozesses werden Wärmequellen und -senken in dem Gebiet der Kommune identifiziert, erfasst und bewertet. Ziel ist es, sinnvolle Verknüpfungen und ergänzende Nutzungen verschiedener Quellen zu ermitteln sowie potenzielle Flächen für die zukünftige regenerative Erzeugung von Wärme zu identifizieren.

So profitiert die Stadt Burladingen von der Kommunalen Wärmeplanung
Bis Ende September 2026 stehen konkrete Maßnahmen und Empfehlungen für einzelne Gebiete und Gebäude-Cluster bereit, wie die Wärmewende in der Stadt Burladingen umgesetzt werden kann. Die Bürgerinnen und Bürger erfahren, wie die Wärmeversorgung in ihrem Stadtteil aussehen könnte und ob ihr Gebiet bzw. ihre Straße sich für ein Wärmenetz eignet. Durch die fachlichen Ergebnisse der Studie und den Beteiligungsprozess kann die Stadt Burladingen dann konkrete Maßnahmen entwickeln, um Hauseigentümer in der Wärmewende bestmöglich zu unterstützen.
Durch die Kommunale Wärmeplanung erhalten die Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende eine Einschätzung hinsichtlich aktueller Energiebedarfe und der potenziell möglichen Versorgung durch erneuerbare Energien. Dies ermöglicht frühzeitig eine Orientierung hin zur Umsetzung des Gebäudeenergiegesetztes (GEG, auch umgangssprachlich Heizungsgesetz) nach dem spätestens 2045 alle Gebäude durch erneuerbare Energien geheizt werden müssen. Die Kommunale Wärmeplanung hat das Ziel, eine nachhaltige, kosteneffiziente und sichere Wärmeversorgung zu skizzieren, die sowohl den Bürgern, der Industrie und Wirtschaft als auch der Gemeinschaft insgesamt zugutekommt.

Beteiligung der Anwohnenden und lokalen Unternehmen
Ein wesentlicher Aspekt der Kommunalen Wärmeplanung ist die Information der Bürgerinnen und Bürgern, um deren Bedürfnisse und Anliegen sowie ortsansässige Unternehmen bestmöglich einzubeziehen. Im Rahmen der Akteursbeteiligung werden zentrale Interessensvertreter wie Energieversorger, Gemeindeverwaltung und Unternehmen aktiv in den Planungsprozess eingebunden, um deren Fachwissen, Daten und Perspektiven gezielt für die Entwicklung tragfähiger Lösungen zu nutzen.
Für Anwohnende der Stadt Burladingen wird es im Laufe des Projektes zwei Informationsveranstaltungen geben. Hierzu werden wir Sie über unsere Social-Media-Kanäle, die Gemeindewebsite und das Burladinger Amtsblatt rechtzeitig informieren. Die Stadt wird im Laufe des Projektes über das Gemeindeblatt und diese Projektseite regelmäßig über den Verlauf und Zwischenergebnisse informieren. Am Ende der Kommunalen Wärmeplanung steht ein öffentlich einsehbarer Abschlussbericht.
Wie es im Anschluss an die Kommunale Wärmeplanung weiter gehen kann
Nach Abschluss der Kommunalen Wärmeplanung folgen in der Regel weitere vertiefende Planungsverfahren. Insbesondere wenn im Rahmen der Potenzialanalyse deutliche Chancen für den Ausbau von Wärmenetzen identifiziert werden, schließen sich oft detaillierte Untersuchungen wie die BEW-Machbarkeitsstudie oder die Entwicklung von Quartierskonzepten an. Diese weiterführenden Planungen dienen dazu, die im Wärmeplan skizzierten Maßnahmen zu konkretisieren und deren technische, wirtschaftliche sowie organisatorische Umsetzbarkeit im Detail zu prüfen. So kann beispielsweise eine Machbarkeitsstudie für ein Wärmenetz klären, wie das Netz technisch gestaltet und wirtschaftlich betrieben werden kann. Damit bildet die Kommunale Wärmeplanung die Basis, auf der gezielte Investitionsentscheidungen und Förderanträge vorbereitet werden können.
Die Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung mit GP JOULE CONSULT
Die Stadt Burladingen hat das Unternehmen GP JOULE CONSULT GMBH & Co. KG beauftragt, die erforderlichen Planungsleistungen zu erbringen. Mit über 15 Jahren Erfahrung und zahlreichen Projekten in ganz Deutschland ist GP JOULE ein verlässlicher Partner für die Wärmewende. Mehr Information zu GP JOULE CONSULT finden Sie auf der Internetpräsenz:
Weitere Informationen zur KWP vom Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende
Ausführliche Informationen zur Kommunalen Wärmeplanung mit anschaulichem Video- und Bildmaterial finden Sie auf der Website des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende in Halle.
Prozess der Kommunalen Wärmeplanung erklärt - Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende