Im Bereich des bereits im Jahr 772 genannten Burichingagaues, aus dem sich später die Grafschaft Gammertingen entwickelte, liegt die Gemeinde Hörschwag.
Der Name Hörschwag, früher Herschwag, hat folgende Bedeutung: wag = Gumpen (Wassertümpel), Heros (Held) wahrscheinlich der erste Siedler. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Albgemeinde im Jahr 1304.
Mit Auflösung der Grafschaft Gammertingen kommt der Ort an die Herren von Ransberg und von diesen an die Pfalzgrafen von Tübingen.
Im 13. Jahrhundert wird der Ort vorübergehend hohenbergisch und gelangt dann an Württemberg.
Im 14. Jahrhundert befindet sich Hörschwag größtenteils im Besitz der Herren von Hölnstein.
Im Jahre 1304 erhält das Kloster Kirchberg Besitzung in Hörschwag von dem Ritter Anselm von Hölnstein als Geschenk. Gegen Ende des Jahrhunderts gehen die Besitzrechte von Hörschwag an Claus Angelter, Bürger und Patrizier zu Reut-lingen sowie an das Kloster Mariaberg über.
1473 kaufte Graf Jos. Niklas zu Hechingen den größten Teil des Dorfes. Die letzten fürstenbergischen Rechte gehen 1584 an Hohenzollern-Hechingen über. Hörschwag gehört also seit 1584 ganz zum Fürstentum Hechingen.
Seit der Verwaltungsreform in den 1970ern ist Hörschwag Teil der Stadt Burladingen.


Einweihung Dorfplatz Killer
Die Killermer feierten die Einweihung ihres Dorfplatzes gegenüber der Kirche und dem Tante-M Laden.
Bei strahlendem Wetter wurde am Samstag, 12. April 2025 der Dorfplatz Killer seiner Bestimmung übergeben und die Killermer Bürger feierten dies zahlreich und gebührend mit einigen Ehrengästen.
Ortsvorsteher Gerd Schäfer schilderte in seiner Rede die Entstehungsgeschichte des Platzes im Killermer Dorfkern. Einen Dorfplatz zu haben, habe schon lange auf der Wunschliste des Ortschaftsrates gestanden, ließ sich aber mangels finanzieller Mittel nie realisieren. Durch den Beitritt der Gesamtstadt zur Förderkulisse LEADER Mittlere Alb eröffnete sich jedoch die Chance der Verwirklichung. Ortsvorsteher Schäfer und der Ortschaftsrat machten sich sogleich an die Planung und so konnte zusammen mit der Hilfe des Bauamtes und des Bauhofes, nach erfolgter Antragstellung, der Bau im August letzten Jahres begonnen werden. Die Bauausführung ging sehr zügig voran und nach kurzer Bauzeit war der Platz fertiggestellt. Die Stadt Burladingen investierte 30.000 € und die weiter fehlenden 30.000 € wurden durch die Fördermittel des LEADER – Programms aufgefüllt. Jetzt hat Killer ein richtiges Schmuckstück in seiner Mitte und damit geht die Reaktivierung und Wiederbelebung der Ortskerne erfolgreich voran.
Ortsvorsteher Schäfer bedankte sich bei allen Beteiligten, bei Regional-Managerin Elisabeth Markwardt, beim Gemeinderat, bei Bürgermeister Davide Licht, bei der Finanzverwaltung, beim Bauamt und Bauhof der Stadt Burladingen, beim Ortschaftsrat, beim Bauunternehmer Elmar Maier und allen Helferinnen und Helfern, die in den vergangenen Monaten zur Fertigstellung und Verschönerung des Platzes, einschließlich Bücher- und Spieleregal, beigetragen haben.
Insbesondere Bürgermeister Licht lobte mit seinem Grußwort das Engagement der Beteiligten und drückte die Hoffnung aus, dass sich der Platz, auch mit Blick auf den benachbarten Tante-M Laden, mit und für die Bürgerschaft beleben möge.
Ihr Ortsvorsteher
Gerd Schäfer



