Killer liegt idyllisch auf etwa 656 m Höhe, inmitten des vom Albtrauf umrahmten Killertales. Zahlreiche Wanderwege mit teils traumhaftem Ausblick laden zu Spaziergängen, Wanderungen (Jakobsweg führt durch) und Radfahren auf die Schwäbische Alb ein. Am Aussichtspunkt „Killermer Berg“ befindet sich ein Grillplatz mit Schutzhütte. Killer bietet eine gute öffentliche Anbindung mit der Bahn, was auch größere Ausflüge an den Bodensee, in den Schwarzwald und in größere Städte wie Stuttgart, Tübingen Reutlingen etc. ermöglicht.
Das Zentrum bildet die altehrwürdige Wallfahrtskirche, die der Heiligen Mutter Gottes Maria gewidmet ist.
Eine Rarität ist unser Peitschenmuseum, das heute an die einst wichtige Erwerbsquelle der Bürger von Killer erinnert. In fast jedem Haus wurden Peitschen von Hand gefertigt, wobei der Erlös eine unentbehrliche Erwerbsquelle der Familien bedeutete. Das Peitschenmuseum lädt zu einem lehrreichen und anschaulichen Ausflug in unsere Geschichte ein. Auf dem Killemer Dorfplatz ist zudem etwas ganz besonderes zu finden: ein sogenannter Schneidstuhl, gefertigt von den Burladinger Forst-Azubis. Ein Schneidstuhl, auch Schnitzbank oder Schneidesel genannt, war einst das zentrale Werkzeug vieler Handwerker. Besonders die Peitschenmacher, für die Killer früher bekannt war, nutzten ihn bei ihrer Arbeit. Er funktioniert wie eine Mischung aus Werkbank und Sitzgelegenheit- das Werkstück, meist Holz, wird eingespannt und kann dann mit Ziehmesser oder Schnitzmesser bearbeitet werden. Das Besondere: man sitzt bequem und hat beide Hände frei zum Arbeiten. Ein durchdachtes, bewährtes Prinzip der alten Handwerkskunst. Als kleines Denkmal auf dem Dorfplatz erinnert er nun an dieses wichtige Handwerk und die Geschichte des Dorfes Killer.
Das Dorf beherbergt einen eingruppigen Kindergarten, der durch seine Lage am Ortsrand in der Nähe des Waldes sehr viel Spielen und Lernen in der Natur bietet. Durch die überschaubare Größe erleben Ihre Kinder individuelle Förderung in der Geborgenheit einer kleinen Gruppe. Eine idyllische Dorfgrundschule befindet sich im unweit entfernten Nachbarort Hausen i.K..
Zahlreiche Vereine, insbesondere der Förderverein „Dorfgemeinschaft Killer e.V.“, mit ihren individuellen Angeboten beleben in Killer die Dorfgemeinschaft und bieten zahlreiche Möglichkeiten Kontakt zu knüpfen und sich einzubringen, sofern das gewünscht ist.
Auf sehr kurzem Wege finden Sie eine Metzgerei, ein Tante-M-Laden zur Selbstversorgung mit nahegelegenem Dorfplatz. Weiter finden Sie in der Kernstadt Burladingens und im nahe gelegenen Jungingen zu Ihrer Grundversorgung Bäckereien, Lebensmittelmärkte und einen Naturkostladen, sowie ausgezeichnete Gastronomie. Im Bereich Gesundheit sorgen Ärzte, Zahnarzt, Apotheke, Praxen für Krankengymnastik / Physiotherapie für das Wohlergehen der Menschen.
Entdecken Sie unsere Heimat auf eigene Faust oder nutzen Sie die zahlreichen Hinweise zu den Veranstaltungsangeboten im Ort und in der ganzen Stadt.



Einweihung Dorfplatz Killer
Die Killermer feierten die Einweihung ihres Dorfplatzes gegenüber der Kirche und dem Tante-M Laden.
Bei strahlendem Wetter wurde am Samstag, 12. April 2025 der Dorfplatz Killer seiner Bestimmung übergeben und die Killermer Bürger feierten dies zahlreich und gebührend mit einigen Ehrengästen.
Ortsvorsteher Gerd Schäfer schilderte in seiner Rede die Entstehungsgeschichte des Platzes im Killermer Dorfkern. Einen Dorfplatz zu haben, habe schon lange auf der Wunschliste des Ortschaftsrates gestanden, ließ sich aber mangels finanzieller Mittel nie realisieren. Durch den Beitritt der Gesamtstadt zur Förderkulisse LEADER Mittlere Alb eröffnete sich jedoch die Chance der Verwirklichung. Ortsvorsteher Schäfer und der Ortschaftsrat machten sich sogleich an die Planung und so konnte zusammen mit der Hilfe des Bauamtes und des Bauhofes, nach erfolgter Antragstellung, der Bau im August letzten Jahres begonnen werden. Die Bauausführung ging sehr zügig voran und nach kurzer Bauzeit war der Platz fertiggestellt. Die Stadt Burladingen investierte 30.000 € und die weiter fehlenden 30.000 € wurden durch die Fördermittel des LEADER – Programms aufgefüllt. Jetzt hat Killer ein richtiges Schmuckstück in seiner Mitte und damit geht die Reaktivierung und Wiederbelebung der Ortskerne erfolgreich voran.
Ortsvorsteher Schäfer bedankte sich bei allen Beteiligten, bei Regional-Managerin Elisabeth Markwardt, beim Gemeinderat, bei Bürgermeister Davide Licht, bei der Finanzverwaltung, beim Bauamt und Bauhof der Stadt Burladingen, beim Ortschaftsrat, beim Bauunternehmer Elmar Maier und allen Helferinnen und Helfern, die in den vergangenen Monaten zur Fertigstellung und Verschönerung des Platzes, einschließlich Bücher- und Spieleregal, beigetragen haben.
Insbesondere Bürgermeister Licht lobte mit seinem Grußwort das Engagement der Beteiligten und drückte die Hoffnung aus, dass sich der Platz, auch mit Blick auf den benachbarten Tante-M Laden, mit und für die Bürgerschaft beleben möge.
Ihr Ortsvorsteher
Gerd Schäfer



