Grabhügelfunde weisen auf eine vorgeschichtliche Besiedlung des Dorfes hin. Die Endung „-ingen“ im Ortsname geht wie bei den Nachbarorten auf die Alemannen zurück, die sich auf der Alb ab dem 5. Jahrhundert niederließen.
Das von 1245–1392 bezeugte Geschlecht der Herren von „Salbeningen“ erbaute die Burg über dem Ort, heute „Altes Schloss“ genannt. Dieses war schon 1386 „Burgstall“, also zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bewohnt.
Die Oberhoheit hatten im 13. Jahrhundert die Herren von Hohenberg inne. Ab 1401 gehörte der Ort zur Grafschaft Werdenberg-Trochtelfingen und fiel mit dieser 1534 an das Haus Fürstenberg, wo der Ort bis 1806 blieb.
Im Zuge der napoleonischen Neuordnung der Gebiete im süddeutschen Raum wurde der Ort dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen zugeschlagen, das 1850 im Königreich Preußen aufging.
Eine Verwaltungsreform, ordnete das Dorf 1925 dem Kreis Hechingen zu. Am 01.01.1973 erfolgte im Rahmen der Verwaltungsreform in Baden-Württemberg die Eingliederung in den Stadtverband Burladingen.


Start der Kommunalen Wärmeplanung in Burladingen
icon.crdate15.01.2026
Start der Kommunalen Wärmeplanung in Burladingen
Start der Kommunalen Wärmeplanung in Burladingen
Im Dezember fiel im Rathaus der Startschuss – der Kick-Off zur Kommunalen Wärmeplanung in Burladingen. Gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und unserem Planungspartner GP JOULE CONSULT haben wir damit den Beginn des Projekts gesetzt.
Warum ist das wichtig?
Die Wärmeversorgung spielt eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Zukunft. Gleichzeitig gilt in Baden-Württemberg die Vorgabe, bis 2040 eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen. Mit der Kommunalen Wärmeplanung stellen wir sicher, dass Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Burladingen auch langfristig zuverlässig, effizient und klimafreundlich mit Wärme versorgt werden.
Was passiert jetzt genau?
Bis September 2026 erarbeitet GP JOULE eine umfassende Wärmeplanung für unser gesamtes Stadtgebiet. Dazu gehören:
- Bestandsanalyse der aktuellen Wärmeversorgungssituation
- Prognosen für den zukünftigen Bedarf
- Potenzialanalyse für erneuerbare Energien und lokale Ressourcen
- Entwicklung eines Zielszenarios für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040
- Ein konkretes Maßnahmenprogramm, das zeigt, wie dieses Ziel erreicht werden kann
Dabei werden alle relevanten Wärmequellen und -senken identifiziert und bewertet – von bestehenden Strukturen bis hin zu neuen Möglichkeiten für erneuerbare Wärme. Ziel ist es, die sinnvollsten und wirtschaftlichsten Lösungen für unsere Gesamtstadt zu finden.
Ein zentraler Baustein: Die Bürgerbeteiligung
Transparenz und Beteiligung sind ein zentraler Bestandteil der Wärmeplanung. Deshalb wird es für die Anwohnenden zwei öffentliche Informationsveranstaltungen geben. Außerdem werden Energieversorger, lokale Unternehmen und weitere zentrale Akteure aktiv einbezogen.
Bleiben Sie auf dem Laufenden!
Wir halten Sie regelmäßig über Social Media, im Amtsblatt oder über unsere Website über den Fortschritt der Kommunalen Wärmeplanung auf dem Laufenden. Weitere Informationen gibt es hier.
