Grabhügelfunde weisen auf eine vorgeschichtliche Besiedlung des Dorfes hin. Die Endung „-ingen“ im Ortsname geht wie bei den Nachbarorten auf die Alemannen zurück, die sich auf der Alb ab dem 5. Jahrhundert niederließen.
Das von 1245–1392 bezeugte Geschlecht der Herren von „Salbeningen“ erbaute die Burg über dem Ort, heute „Altes Schloss“ genannt. Dieses war schon 1386 „Burgstall“, also zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bewohnt.
Die Oberhoheit hatten im 13. Jahrhundert die Herren von Hohenberg inne. Ab 1401 gehörte der Ort zur Grafschaft Werdenberg-Trochtelfingen und fiel mit dieser 1534 an das Haus Fürstenberg, wo der Ort bis 1806 blieb.
Im Zuge der napoleonischen Neuordnung der Gebiete im süddeutschen Raum wurde der Ort dem Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen zugeschlagen, das 1850 im Königreich Preußen aufging.
Eine Verwaltungsreform, ordnete das Dorf 1925 dem Kreis Hechingen zu. Am 01.01.1973 erfolgte im Rahmen der Verwaltungsreform in Baden-Württemberg die Eingliederung in den Stadtverband Burladingen.


Neue Direktverbindung geplant: Burladingen – Reutlingen ab Sommer 2028
icon.crdate12.03.2026
Neue Direktverbindung geplant: Burladingen – Reutlingen ab Sommer 2028
Neue Direktverbindung geplant: Burladingen – Reutlingen ab Sommer 2028
Die Landkreise Zollernalbkreis und Reutlingen planen gemeinsam eine neue, attraktive Busverbindung zwischen Burladingen und Reutlingen. Vertreter der Verkehrsämter beider Landkreise waren in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates am vergangenen Donnerstag anwesend, um die neu geplante Verbindung vorzustellen.
Was ist geplant?
Das neue Linienbündel „Sonnenalb“ mit der kreisüberschreitenden Linie 7635 soll künftig stündlich Melchingen anfahren. Von dort aus teilt sich die Linie: Ein Ast führt in Richtung Burladingen, der andere verkehrt über Stetten weiter nach Großengstingen. Damit werden die Kernstadt Burladingen sowie Ringingen, Salmendingen und Stetten im 2-Stunden-Takt direkt mit Reutlingen verbunden – auch am Wochenende!
Mehr Mobilität & bessere Anschlüsse
Geplant ist eine Verlängerung bis zum Bahnhof Burladingen. So entsteht eine neue Querverbindung mit direktem Schienenanschluss, ideal für Berufspendler und den Freizeitverkehr.
Attraktive Fahrzeiten
Zusätzlich zum regulären Angebot ist täglich eine Spätfahrt ab Reutlingen um 22:15 Uhr vorgesehen. In den Wochenendnächten wird das Angebot durch eine weitere Fahrt um 0:15 Uhr ergänzt.
Neue Verbindung für Stetten u. H. & Hörschwag
Eine zusätzliche Linie über Gauselfingen verbindet diese Ortsteile künftig alle zwei Stunden mit Burladingen (außerhalb des Schülerverkehrs).
Der bestehende Schülerverkehr wird weiterhin angeboten, lediglich mit geringfügigen Anpassungen im Minutenbereich.
Hintergrund
Das neue Konzept wird die bisher eigenwirtschaftlich betriebene Linie 5 der SWEG ablösen. Die aktuelle Genehmigung läuft bis 31.08.2028. Ein Start der neuen Verbindung ist daher für Sommer 2028 vorgesehen. Ziel ist eine moderne, verlässliche und kreisübergreifende Mobilitätslösung für unsere Stadt und Region.
